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Manfred Tietz »Meinen Mund schließt nur der Tod« Mathias Thesen (1891-1944)Eine biografische Dokumentation
228 S., broschiert, zahlreiche Abbilungen
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Der Duisburger KPD-Reichstagsabgeordnete Mathias Thesen ging einen glaubwürdigen Weg für Frieden und Freiheit. Die Nazis sahen ihn als ihren Hauptgegner in Duisburg und an der Wasserkante – auch noch, als er hinter Gittern und Stacheldraht gefangen war. Wegen »versuchter Meuterei und Aufwiegelung« wurde er daher im KZ Sachsenhausen hingerichtet. Ein SS-Exekutionskommando erschoss ihn und weitere 26 deutsche und französische Mithäftlinge am 11. Oktober 1944. Sein Ende hatte Mathias Thesen zehn Jahre zuvor vorausgesehen. Aus dem KZ Hamburg-Fuhlsbüttel schrieb er »Meinen Mund schließt nur der Tod«. Ein weiteres publizistisches Denkmal setzte ihm Prof. Saul Padover (1905-1981), Deutschlandberater des US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower. »EXPERIMENT IN GERMANY...« erschien 1946 in New York und London. Ein längeres Kapitel dieses politisch-authentischen Geschichtswerks widmete Padover den Brüdern Mathias und Georg Thesen. Hier vergaß Padover, der als ranghoher Intelligence-Service Officer die »Vernehmungen im besiegten Deutschland 1944/1945« führte, sein Befremden über die Larmoyanz, die unbelehrbare Arroganz und Unterwürfigkeit der »deutschen Herrenmenschen«: »Thesen war eine Überraschung...«. |
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